PWH Helfendorf
Neuigkeiten und Aktuelles Juli 2017

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Juli 2017...

Unser Bürgermeister-
Johann Eichler

 

 

Ziele von Johann Eichler und der PWH

Johann Eichler, Bürgermeisterkandidat der pwh

59 Jahre, verheiratet, 2 Kinder, ist seit 1996 Bürgermeister der Gemeinde Aying.

Geben Sie mir und der pwh die Chance, unsere gemeinsamen Ziele erfolgreich umzusetzen, als Bürger für Bürger!


Die Gemeinde Aying mit ihren 19 Ortsteilen, vier S-Bahnstationen, durchzogen
von drei Staatsstraßen, angesiedelt im Südosten des Landkreises München und
an der Entwicklungsachse München - Rosenheim gelegen, hat den Spagat
zwischen dem rasanten Wachstum des Großraumes München und einer ländlich
strukturierten Gemeinde zu bewältigen.

Das Ziel der Vergangenheit und der Zukunft ist eindeutig:

Zwischen den Ballungsräumen München und Rosenheim den Charakter einer ländlichen
Gemeinde zu festigen und dadurch den Bürgerinnen und Bürgern einerseits
die Vorteile der Stadtnähe und andererseits ein „Leben auf dem Lande“ zu
bieten!

Für mich ergeben sich daraus für die nächsten 6 Jahre sieben Schwerpunkte:

1. Familie, Jugend, Vereine - Die Zukunft unserer Gemeinde!

Wir haben die letzten Jahre mit der Schaffung von Krippen- und Kindergartenplätzen, der Erweiterung der Mittagsbetreuung an der Grundschule, dem Bau weiterführender Schulen und der Gründung von Mittelschulverbünden viel für unsere Kinder und Jugendlichen geschaffen.

Für die Zukunft gilt diese Einrichtungen weiter zu stärken, um die Kinder und Jugendlichen zu fördern und die Familien zu entlasten. Dazu gehört auch eine intensive Unterstützung der Vereine, insbesondere im Bereich der Jugendarbeit. Sollte dies alles zukünftig nicht ausreichend sein, sind wohl auch Einrichtungen für die freie Jugendarbeit zu schaffen.

2. Senioren - Das Leben in unserer Gemeinde soll auch im Alter lebenswert bleiben!

Die Errichtung unseres Seniorenzentrums Aying war sicher ein Meilenstein. Es ermöglicht den Menschen auch dann in unserer Gemeinde zu bleiben, wenn eine Pflege zuhause nicht mehr möglich ist.

Ziel ist es, dass diejenigen, welche sich bereits heute durch Besuchsdienste, persönliche Patenschaften, Organisation von Ausflügen und vieles mehr um die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums aber auch aller Senioren welche noch zuhause wohnen können ehrenamtlich kümmern, auch zukünftig Unterstützung erfahren und diese Unterstützung noch weiter ausgebaut werden kann.

Es ist aber auch eine große Herausforderung für die Zukunft, all jene zu unterstützen, welche Ihre Angehörigen Zuhause pflegen oder all diejenigen, welche ihr Leben im Alter alleine meistern wollen und können.
Wir brauchen Lösungen, die den Menschen ermöglichen, im Alter möglichst lange Zuhause bleiben zu können und ihnen dabei weiterhin die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen – auch dann, wenn die eigene Mobilität verloren gegangen ist.

3. Verkehr und Infrastruktur - Ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept schafft Lebensqualität!

Staatsstraße St 2078:

Der Verkehr auf unseren Straßen, welche sich mitten durch unsere Dörfer ziehen, wächst weiter an; insbesondere der LKW-Verkehr. Nach unserem Antrag für eine Umgehungsstraße für Großhelfendorf, Göggenhofen, Peiß und Dürrnhaar  wurde dieses Projekt lediglich in den „weiteren Bedarf“ des Straßenausbauprogrammes für Staatsstraßen aufgenommen; d.h. für den Zeitraum nach 2025. Der staatlichen Straßenbauverwaltung sind damit Planungen hierfür untersagt. Nachdem aber insbesondere eine Umgehungsstraße für Dürrnhaar eine Verkehrsentlastung von ca. 90% bedeutet, haben wir für den Bereich Dürrnhaar mit dem Grunderwerb begonnen und werden diesen konsequent fortsetzen.

Mehr Verkehrssicherheit:

  • durch den weiteren Ausbau des Geh- und Radwegenetzes
  • durch Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehrsraum
  • durch weitere Installation von Geschwindigkeitsanzeigen
  • durch Kommunale Verkehrsüberwachung
  • durch einen Kreisverkehr an der Kreuzung St 2078 / St 2070 in Aying

S-Bahn-Angebot verbessern:

  • jede S-Bahnverbindung muss an jedem unserer 4 Bahnhöfe auch halten!
  • verlässlicher Takt ganztags
  • Verspätungen und Zugausfälle müssen deutlich reduziert werden
  • zukunftsfähiges Tarifsystem – insbesondere im Bereich der S-Bahn-Außenäste
  • die Vergangenheit zeigt, dass es äußerst mühsam ist hier Verbesserungen zu erreichen. Das wird nur in
  • Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde und der anliegenden Gemeinden
  • sowie der Bündelung aller politischen Kräfte gelingen.

Sanierung der Gemeindestraßen:

Infolge der umfangreichen Baumaßnahmen zur Ertüchtigung der Wasserversorgung und dem Bau des Abwasserkanalnetzes hat unser Straßennetz sowohl innerorts aber auch außerorts sehr gelitten. Zur Sanierung des Straßennetzes werden wir die nächsten ca.10 Jahre jährlich etwa 300.000.- € aufwenden müssen.

Notverbund der Wasserversorgungen:

Die gemeindliche Wasserversorgung (Aying, Dürrnhaar, Peiß) hat mittlerweile einen leistungsfähigen Notverbund mit den Stadtwerken München. Zukünftig sollte zur weiteren Erhöhung der Versorgungssicherheit und des Brandschutzes ein Notverbund zwischen den Wasserversorgungen der Gemeinde und des Wasserversorgungsverbandes Helfendorf geschaffen werden.

Weiterer Ausbau der Hochwasserschutzmaßnahmen:

Auch wir sind vor Überflutungen infolge extremer Wetterverhältnisse nicht sicher. Die Gemeinde hat hierzu in der Vergangenheit bereits zahlreiche Maßnahmen zum Schutz unserer Siedlungen vor Hochwasser umgesetzt. Für weitere Maßnahmen - insbesondere für den Ort Aying - gibt es Planungen, welche nun zügig zu realisieren sind.

4. Gewerbe und Arbeitsplätze – Gewerbe schafft Arbeitsplätze und damit Wohlstand!

Wir haben derzeit ca. 500 Gewerbebetriebe, aber man “sieht“ sie kaum. Neben unseren zwei Gewerbegebieten in Aying und dem in Großhelfendorf sind die Betriebe hauptsächlich mitten in unseren Ortschaften angesiedelt. Neben dem vorrangigem Ziel, in unseren Ortskernen auch zukünftig ein nebeneinander von Wohnen, Gewerbe und Landwirtschaft zu ermöglichen, wird auch die maßvolle Ausweisung eines weiteren ortsverträglichen Gewerbegebietes erforderlich sein.

Für Handel, Gewerbe und private Haushalte ist eine leistungsfähige Breitbandversorgung mittlerweile von nahezu existenzieller Bedeutung. Den erforderlichen Ausbau weiter voranzutreiben ist eine Herausforderung!

Eine moderate Erweiterung des Nahversorgers in Aying wird erforderlich werden, damit diese zukunftsfähig bleibt. In Großhelfendorf ist die Nahversorgung noch nicht zufriedenstellend. Hier sind Verbesserungen notwendig.

5. Energie und Umwelt / Landwirtschaft - Unsere Kinder brauchen eine intakte Umwelt!

Ein Energienutzungsplan und Gutachten für Energieversorgungskonzepte für unser Gemeindegebiet sind vorhanden. Nun gilt es das Wissen daraus umzusetzen. Energiewende Ja! Aber mit lokaler Wertschöpfung sowie landschafts- und umweltverträglich!
Die energetische Sanierung der kommunalen Gebäude wird fortgesetzt. Über die Förderung der Energieberatung wollen wir auch die energetische Modernisierung der privaten Gebäude erreichen.

Die Kultur- und Naturlandschaft unserer Gemeinde ist ein kostbares Gut, welche einerseits geprägt ist durch die Landwirtschaft mit all ihren unterschiedlichen Strukturen und andererseits durch nahezu unberührte Naturräume. Dieses „gleichberechtigte“ Nebeneinander zu erhalten ist eine wichtige Zukunftsaufgabe!

6. Ortsentwicklung - Die Ortskerne gestalten, die ländliche Struktur erhalten!

Vor 15 Jahren hat die Gemeinde eine ca. 3.600 m² große Fläche in der Ortsmitte in Großhelfendorf erworben, mit dem Ziel diese wichtige Fläche selbst gestalten zu können. In den vergangenen Jahren haben sich immerzu andere wichtige Aufgaben „vorgedrängt“. Nun ist es an der Zeit das Projekt „Überplanung und Belebung der Ortsmitte von Großhelfendorf“ anzupacken!

Das Ayinger Rathaus aus dem Jahre 1892 wurde letztmals 1979 umgestaltet. Nach 35 Jahren wird es Zeit für eine „Runderneuerung“ des Gebäudes. Außerdem „platzen wir aus allen Nähten“. Zudem wird in 2020 mit dann 20 Gemeinderäten zusätzlicher Platz erforderlich. Mit der Modernisierung und Erweiterung des Rathauses muss die Gestaltung der Umgebung - von Kirche bis Feuerwehrhaus - einhergehen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der derzeitige Standort des Feuerwehrhauses nicht zukunftsfähig ist. Für einen Neubau ist zumindest der Grunderwerb zu tätigen.

Von 1998 bis 2001 hat die Gemeinde Aying in intensiver Diskussion mit der Bevölkerung für die Orte Dürrnhaar, Aying, Großhelfendorf, Kleinhelfendorf und Graß ein Ortsentwicklungskonzept erstellt, welches bis heute Basis des Handelns der Gemeinde ist. Ca. 15 Jahre danach sollte dieses Konzept überprüft und – falls erforderlich – angepasst werden.

Ein moderates Bevölkerungswachstum von unter 2 % pro Jahr stärkt das heimische Gewerbe und Handwerk und schafft auch Bauland für Einheimische (so lange das gemäß EU noch zulässig ist).

Unser Flächennutzungsplan stammt aus dem Jahre 1989. Ein Landschaftsplan aus dem Jahr 2000 ist bisher nicht in den Flächennutzungsplan eingearbeitet worden. Das Gemeindegebiet hat sich durch die Eingemeindung der Forste vergrößert; diese Bereiche wurden bisher nicht in den Flächennutzungsplan integriert. Ein Flächennutzungsplan hat üblicherweise eine „Lebensdauer“ von 15 Jahren. All das spricht dafür, dass eine Neuaufstellung ansteht.

7. Eine solide Finanzpolitik - Die Grundlage allen Handelns!

Viele geforderte aber auch notwendige Leistungen müssen an den finanziellen Möglichkeiten gemessen werden. Die Verschuldung der Gemeinde muss in vertretbaren Grenzen gehalten werden. Der derzeitige haushaltsmäßige Schuldenstand beträgt ca. 2 Mio. €. Diese Kredite sollen in den nächsten 10 Jahren vollständig getilgt werden. Alle derzeit zu verlängernden Kreditverträge sind auf dieses Ziel ausgerichtet.

Den Bau der Grundschule, den Grunderwerb für das AWO-Seniorenzentrum, den Grunderwerb und die finanzielle Unterstützung des Sportvereins zum Bau des neuen Sportzentrums in Aying, die Erschließungsmaßnahme im Bereich nördlich der Bahnhofstraße in Aying, den Grunderwerb für das Einheimischenprogramm in Aying, die Erweiterung der Grundschule für die Mittagsbetreuung sowie der Bau der Krippe in Großhelfendorf umfasste ein Finanzvolumen von ca. 16 Mio. €, welches wir nur durch Kreditaufnahmen außerhalb des Haushaltes bewältigen konnten.

Durch Zuschüsse, Kostenerstattungen über städtebauliche Verträge und Grundstücksverkäufe konnte der Schuldenstand innerhalb von nur 10 Jahren auf mittlerweile ca. 6 Mio. € gesenkt werden. Diese Schulden müssen bis Ende 2017 (Auslaufen der Kreditverträge) entweder durch weitere Verkäufe gemeindeeigener Grundstücke (= Schaffung von Bauland) abgebaut oder 2017 in den Gemeindehaushalt übernommen werden. Letzteres würde allerding die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde stark einschränken.

Johann Eichler
Johann Eichler, Bürgermeister
der Gemeinde Aying

Traditionen bewahren und Zukunft gestalten.

Zum Wohle der Menschen, welche in unserer Gemeinde leben!
Das ist mein Motto!

Ihr Johann Eichler

pwh-parteiunabhängige Wählergemeinschaft Helfendorf